01
KI als ungebetener Lektor
Tobias Wernecke, freier Journalist aus Leipzig, hat angefangen, seine Textentwürfe durch ein Sprachmodell zu schicken. Nicht um sich Arbeit zu sparen, sondern weil er wissen wollte, ob die KI seine blinden Flecken findet. Das Ergebnis war unbequem: Sie fand tatsächlich welche. Seitdem nutzt er sie regelmäßig — mit gemischten Gefühlen, aber klarem Nutzen.
Sprachmodelle Schreiben Kritisches Denken
02
Erste Stunde in einer VR-Simulation
Marianne Söllner arbeitet in der Ausbildung und hat eine VR-Umgebung für Berufseinsteiger getestet. Sie war skeptisch. Nach einer Stunde in einer simulierten Werkstattsituation war sie überzeugt — nicht wegen der Grafik, sondern weil die Fehler dort keine echten Konsequenzen hatten. Das habe den Lerneffekt deutlich verändert, sagt sie.
VR-Training Berufliche Bildung Simulation
03
Wenn der Algorithmus mitdenkt — und man es merkt
Gregor Faltner, Softwareentwickler, hat seinen Arbeitstag über mehrere Wochen beobachtet und festgestellt, wie viele Entscheidungen inzwischen von KI-Assistenten beeinflusst werden. Nicht immer sichtbar, nicht immer bewusst. Sein Fazit: Man sollte verstehen, was diese Systeme tun — nicht blind vertrauen, aber auch nicht ignorieren.
Entwicklung KI-Assistenz Bewusstsein
04
VR-Konferenz statt Geschäftsreise
Ilona Brednow ist Projektleiterin und hat an einer vollständig virtuellen Konferenz teilgenommen — Avatar, Sitzungssaal, Whiteboards inklusive. Was sie beschäftigt hat: Man gewöhnt sich schneller daran als gedacht. Und gleichzeitig merkt man genau, was fehlt. Sie sieht VR-Meetings als sinnvolle Ergänzung, aber keinen vollständigen Ersatz.
Virtuelles Arbeiten Metaverse Remote Work